Selbermachen im Haus: Schöne Grüße! Die besten Ideen für selbstgestaltete Karten
Einleitung
Februar 2026 Ohne viel Aufwand und auch mit wenig künstlerischem Geschick, lassen sich Grußkarten gestalten. Mit diesem kunterbunten Bastelspaß vertreiben Sie den Winterblues und machen lieben Mitmenschen eine Freude.

Diese Bastelaktion können Sie ganz gemütlich mit Jung und Alt am Küchen- oder Esszimmertisch realisieren. Damit keine Farbe auf den Tisch gelangt, belegen Sie ihn am besten mit einer abwischbaren Tischdecke oder verwenden abwischbare Tischsets. Ist für helles Licht, gute Laune und Lust aufs Basteln gesorgt, kann es auch schon losgehen.
Benötigte Materialen nach oben

Verwenden Sie dickeres Papier, Skizzenpapier oder bereits gefaltete Blanko-Karten aus Papier. Hinweis: Die Wisch-Technik mit einem Abzieher funktioniert auf glattem Papier besser als auf rauen Papieroberflächen. Außerdem benötigen Sie Acrylfarben (zum Beispiel Squeegee-Farben von Marabu), einen Abzieher (zum Beispiel einen ausgedienten Gummischaber aus der Küche oder einen Duschkabinenabzieher), ein paar Borstenpinsel, gegebenenfalls eine ausgediente Zahnbürste, runde Stupfpinsel in verschiedenen Größen, Klebeband (am besten ein wieder lösbares Klebeband), schwarze, wasserfeste Deko-Marker und Küchenkrepppapier. Zum Verzieren und Beschriften sollten außerdem ein Bleistift und ein Radiergummi bereit liegen.
Verschiedene Techniken ausprobieren nach oben
Squeegee-Technik






Viel Spaß macht zum Beispiel die Abziehtechnik, die auch Rakeltechnik oder Squeegee-Technik (Bilder oben) genannt wird. Dazu werden Punkte und Striche auf dem Papier verteilt und nach Lust und Laune über die Fläche gezogen. Dabei entstehen faszinierende Muster. Einzelne Farbflächen lassen sich zum Beispiel übereinanderwischen.
Happy-Birthday-Karten




Wer nach einem konkreten Schema vorgehen will und eine Figur oder einen Gegenstand „malen“ möchte, kann zum Beispiel unsere Happy-Birthday- (Bilder oberhalb) oder die Katzen-Karte nachbasteln. Wenn man nacheinander verschiedene Farben abziehen möchte, muss der Abzieher jedes Mal von den Resten der vorherigen Farbe befreit werden. Dazu wird sie einfach mit Küchenkrepptuch gründlich abgewischt.
Katzen-Karte



Die Farben trocknen auf dem Papier relativ schnell, so dass man die einzelnen Schichten recht zügig nacheinander verteilen kann. Für die Abziehtechnik können Sie Acrylfarben unverdünnt verwenden. Möchten Sie Muster gestalten, für die kleinere Punkte und dünne Striche aufs Papier gebracht werden müssen, sollten Sie Farben wählen, deren Flaschen nur einen kleinen Auslass haben. Ist die Farbflaschenöffnung nämlich zu groß, lassen sich nur ungenaue, zu große Farbkleckse verteilen.
Eine Karte mit einem weißem Rand gelingt so: Kleben Sie die Ränder mit wieder ablösbarem Klebeband ab und ziehen Sie die Farben darüber hinaus. Das Klebeband sofort nach der Farbverteilung wieder entfernen – und schon haben Sie einen exakten Rand. Auch einen Bereich auf der Karte können Sie mit Klebeband abdecken, etwa um Textfelder freizulassen, die Sie später beschriften.
Wer weitere Techniken für die Farbverteilung ausprobieren möchte, kann zum Beispiel mit Stupfpinseln arbeiten oder die Farbe mit einem Pinsel oder einer Zahnbürste aufspritzen. Bei der Stupfpinseltechnik, die wir bei unserer Für-Dich-Karte gewählt haben, sollte die Farbe unverdünnt benutzt werden, damit es einen satten, dicken Farbauftrag gibt und dadurch schöne Strukturen entstehen. Allerdings muss man dann länger warten bis die Farbe getrocknet ist, bevor man die Karte beschriftet. Wer seine Karte mit der Spritztechnik verzieren möchte, sollte die Acrylfarben mit ein wenig Wasser verdünnen. Die flüssigere Farbe lässt sich dann mit einem Borstenpinsel oder einer Zahnbürste problemlos aufspritzen. Ein Bastel-Tipp aus Erfahrung: Alles, was nicht bespritzt werden soll, bitte weit weglegen. Ungewollte Spritzer auf bereits fertigen Karten sind nämlich mehr als ärgerlich.
Stupfpinseltechnik



Karten beschriften nach oben
Nachdem die Acrylfarben aufgetragen wurden, geht’s an das Beschriften der Karten. Am besten eignen sich feine Deko-Marker. Wer nicht mit seiner eigenen Handschrift schreiben will, findet im Internet viele Vorlagen mit Schriftzügen und diversen Schriftarten. Tipp: Schreiben Sie den Schriftzug mit Bleistift vor – beim Schreiben nicht stark aufdrücken, damit Sie gegebenenfalls radieren können.
Den letzten Schliff können Sie Ihren Karten geben, indem Sie zum Beispiel den Rand mit einer oder zwei dünnen, schwarzen Linien nachzeichnen oder einzelne Konturen mit schwarzen Strichen betonen. Sie können auch größere Farbflächen mit Mustern aus Punkten und Strichen verzieren. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!
Das „Malen“ mit der Abzieh-, Stupf- oder Spritztechnik und das Verzieren mit Deko-Marken macht einfach Spaß. Jede Karte ist ein Unikat und muss und kann gar nicht perfekt sein. Wir wünschen Ihnen ganz viel Spaß in Ihrer Karten-Manufaktur.