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Küchen- & Haushaltsgeräte: Walzen, schneiden, pressen: Der Weg zur perfekten Nudel

Einleitung

Oktober 2026 Frische Pasta wird in Italien seit Jahrhunderten hergestellt. Ursprünglich wurde der Teig ausschließlich mit einem langen HolzNudelholz („mattarello“) ausgewalzt und anschließend von Hand geschnitten. Eine Technik, die in vielen Regionen bis heute gepflegt wird.

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Wir lieben selbstgemachte Nudeln und haben verschiedene Nudelmaschinen für Sie getestet.

Die eigentliche Erfolgsgeschichte der Nudelmaschine beginnt erst im frühen 20. Jahrhundert. Entscheidenden Anteil daran hatte der italienische Tüftler Otello Marcato, der bereits 1930 in einer kleinen Werkstatt bei Padua die ersten handbetriebenen Walzmaschinen entwickelte. Seine Geräte machten das gleichmäßige Ausrollen des Teigs deutlich einfacher und wurden zunächst in Norditalien verkauft. Daraus entstand später eines der bekanntesten Unternehmen für Pastamaschinen weltweit.

In den 1960er-Jahren wurden Haushaltsmaschinen immer erschwinglicher. Gleichzeitig entwickelte sich die berühmte „Atlas“-Serie, die bis heute als Referenz für klassische Handmaschinen gilt. Mit der Renaissance der italienischen Küche in den 1980er-Jahren stieg die Nachfrage weltweit stark an. Seitdem kamen elektrische Maschinen, Küchenmaschinen-Vorsätze und schließlich auch vollautomatische Pastamaschinen hinzu.

Im Grunde arbeiten heute drei völlig unterschiedliche Systeme, die wir hier vorstellen:

1. Die klassische Walzmaschine nach oben

Marcato „Atlas+“

Die Marcato „Atlas+“ (hier in Rot) gilt seit Jahrzehnten als der Maßstab, an dem sich nahezu alle klassischen Walzmaschinen messen lassen. Beispiele dafür sind Fackelmann und Rosenstein & Söhne (mit Motor). Hier wird der fertige Nudelteig zwischen zwei gehärteten Walzen immer dünner ausgewalzt. Anschließend läuft die Teigplatte durch Schneidwalzen für Tagliatelle, Fettuccine, Lasagne oder teilweise Spaghetti. Allgemein bekannte Vorteile sind die authentische Herstellung, eine sehr gute Kontrolle und viele mögliche Teigarten. Zudem sind die Maschinen nahezu unverwüstlich. Dabei muss der Teig vorher selbst hergestellt werden.

2. Motorisierte Walzmaschine nach oben

Peal/Rosenstein NM-100 mit Elektromotor

Sie funktioniert wie die klassische Walzmaschine, hier übernimmt allerdings ein Elektromotor das Drehen. Dadurch hat man bei der Anwendung beide Hände frei. Gerade längere Teigbahnen gelingen so deutlich einfacher.

3. Küchenmaschinen-Vorsatz nach oben

KitchenAid „Artisan“ mit 3-in-1-Vorsatz

Ein bekanntes Beispiel dafür ist die KitchenAid „Artisan“ mit 3-in-1-Vorsatz. Hier ersetzt der Motor der Küchenmaschine die Kurbel, wodurch praktisch eine professionelle Walzmaschine entsteht. Beide Hände sind frei, die Geschwindigkeit ist gleichmäßig, das Arbeiten ist komfortabel und die Arbeitsgeschwindigkeit ist sehr hoch.

4. Vollautomatische Pastamaschine nach oben

Rommelsbacher „PM 224/S“

Als Beispiel haben wir die Rommelsbacher „PM 224/S“ gewählt. Mit ihr passiert fast alles automatisch: Zutaten ein-

füllen, Kneten sowie das Pressen des Teigs durch Matrizen. Am Ende kommt vorne die fertige Pasta heraus. Technisch handelt es sich also nicht um eine Walzmaschine, sondern um eine Extrusionsmaschine, die den Teig erstellt und presst.

Welche Technik ist die beste?

Das hängt stark vom gewünschten Nudeltyp ab.

  • Gewalzte Pasta wie Lasagne, Tagliatelle, Ravioli oder Tortellini sind elastischer und feiner.

  • Extrudierte Pasta wie Penne, Rigatoni, Maccheroni oder Fusilli sind kompakter, haben eine rauere Oberfläche und nehmen Soße besonders gut auf.

Wir haben fünf Produkte ausprobiert:

Italienischer Nudelteig: Grundzutaten nach oben

Die durchdachte Konstruktion gewährleistet eine optimale Luftzirkulation rund um deine frische Pasta, wodurch eine gleichmäßige Trocknung deiner hausgemachten Nudeln erreicht wird.

  • 300 g italienisches Tipo-00-Mehl
  • 3 Eier (Größe M)
  • kein Wasser
  • 30 Minuten Ruhezeit
Grundzutaten
  • Küchen- & Haushaltsgeräte: Outdoor Cooking: Draußen schmeckt's besser