Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Selbermachen im Garten: Schön dekoriert: Gesunde Kresse fürs Frühstück

Einleitung

April 2026 Wenn Sie auf der Suche nach einem Blickfang für Ihr FrühlingsFrühstück sind und Ihren Gästen zudem noch etwas Gesundes anbieten wollen, haben wir mit unserer KresseEtagere eine tolle Idee für Sie.

Hübscher Blickfang: die schön arrangierte Frühlings-Etagere mit Moos und Kresse-Eiern

Kresse lässt sich ganz einfach heranziehen. Sie keimt ruckzuck und kann bereits nach wenigen Tagen geerntet werden. Fürs Aussäen benötigen Sie nur wasserdichte kleine Gefäße wie Glas- oder Porzellanschälchen, Eierbecher oder halbe Eierschalen. Für letztere haben wir uns entschieden, weil diese so gut zur Oster- und Frühlingszeit passen.

Nachdem die Etagere mit Moospolstern ausgestattet und die Eierschalen gründlich gesäubert wurden, kann auch schon ausgesät werden. Legen Sie dazu in jede Eierschale ein Wattepad. Kresse (Lepidium sativum) ist extrem anspruchslos und benötigt nicht zwingend ein Erdsubstrat. Für die schnelle Aussaat und wenn eine zeitnahe Ernte geplant ist, reicht ein feuchter Untergrund, in dem die Keimlinge ein wenig einwurzeln können. Dafür eignen sich Wattepads sehr gut. Sie könnten aber auch Küchenkrepp verwenden.

Das Wattepad wird vorsichtig in die Eierschale gedrückt. Ist es zu groß, können Sie es zurechtschneiden. Nun die Saatkörner flächig darauf ausstreuen. Die Körner sollten nebeneinander liegen, nicht übereinander. Zum Schluss mit einer Gießkanne, die eine dünne Tülle hat, angießen. Mit einem Pflanzensprüher lässt sich das Wasser sogar noch vorsichtiger ausbringen.

Verteilen Sie auf dem Wattebausch ein paar Samenkörner.
Die Eierschalen vorsichtig auf die mit Moos ausgepolsterte Etagere setzen und die Watte wässern.
Schon nach vier bis sechs Tagen können Sie die Blättchen ernten.

Stellen Sie die ausgesäte Kresse an einen hellen, 18 bis 24 °C warmen Platz. Das Saatgut keimt bereits nach ein bis zwei Tagen, wenn es stets feucht gehalten wird. Und schon beim Keimen, bereits kurz nach dem ersten Befeuchten der Körner, verströmt die Kresse ihren typisch würzigen Duft. Wenn Sie die Pflänzchen in den nächsten Tagen weiter feucht halten, können Sie die leckeren Blättchen bereits nach vier bis sechs Tagen ernten. Dazu die Keimlinge einfach mit einer Schere komplett mit Stiel und Blatt abschneiden.

Tipp: Achten Sie darauf, die Saatkörner nur feucht und nicht zu nass zu halten, da sich sonst Schimmel ausbreiten kann. Nach der Ernte können Sie die Eierschalen einfach noch einmal mit Wattepads und Samen befüllen – Kresse kann man im Haus ganzjährig aussäen.

Ideen für den Kresse-Genuss nach oben

Würziges Kresse-Topping auf einem Brötchen mit Frischkäse – einfach lecker!

Das würzige Kressearoma verfeinert Brotaufstriche oder Avocadocremes. Bereits ein paar aufgestreute Blättchen geben einem mit Schnittkäse belegten Brötchen einen Frischekick. Sie können mit dem zarten Grün auch kalte Platten, gekochte Eier und Salate dekorieren – Kresse ist wie essbares Konfetti. Sie ist gesund und enthält Kalzium, Folsäure, Jod, Eisen und Vitamin C. Die Keimlinge gelten als blutgefäßerweiternd und sollen so das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko vermindern. Außerdem soll das in der Kresse enthaltene Chrom ein Hungergefühl unterdrücken, und die enthaltenen Senföle sollen den Stoffwechsel ankurbeln – perfekt für eine Frühjahrs-Fitness-Kur.

Falls Ihre Kresse-Ernte einmal zu üppig ausfällt und ein Verzehr zeitnah nicht möglich ist, können Sie die Keimlinge ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Vom Trocknen oder Einfrieren ist abzuraten, da das Würzkraut dabei das Aroma verliert.

  • Selbermachen im Garten: Upcycling: Anzuchttöpfe selber machen